Mein Weg zum Dobermann
Ich bin ein Dobermann- Liebhaber der nicht einfach so weiter gehen kann wenn er irgendwo einen Dobi sieht!
Schon in meiner frühesten Kindheit gefielen mir Kurzhaar -Hunde besser, keine Ahnung wieso.....
Eines Tages sah ich im TV einen Krimi der sich "Die Dobermann Gang" nannte. In dem Film waren die Dobermänner abgerichtete Bankräuber. Nein! nicht das war was mich faszinierte.... die Faszination war vielmehr, "Sarkasmus ein" dass man mit einem ach so bösen Hund so einem Film realisieren konnte und dann waren es ja auch noch mehrere auf einem Haufen "Sarkasmus aus" und halt auch ihre Ästhetik.
Nun ja, habe mir dann Bücher über diese wunderbare Hunderasse gekauft und war mir nicht immer ganz so sicher ob ich dieser Hunderasse gewachsen bin. Dachte aber, es nützt auch nichts, fünfzehn Jahre einen Hund zu haben den man nur bemerkt wenn man darüber stolpert. Will damit sagen, dass es nicht darauf ankommt Erfahrung mit Hunden zu haben, sondern, ob man sich für so ein Wesen das man zu sich nach Hause holt interessiert.
Eines war mir von Anfang an klar, mein Hund wird nicht verstümmelt! Also suchte und suchte ich nach einem Züchter, der mir ein unversehrtes Welpen gibt. Nach ca. einem halben Jahr stiess ich auf ein Inserat in der Tierwelt von Vreni Betschart, in welchem sie einen Interessenten für ein halbjähriges unkupiertes Dobermannweibchen suchte. Leider war ich zu spät, aber zu meinem grossen Glück hatte sie einen 5 Wochen alten Wurf, bei dem sie bei einem Männchen wie bei einem Weibchen alles so liess wie von Natur vorgegeben.
Juhu, mein erster Dobermann, das war 1992.
Und Heute?
Habe ich mit Donya meinen dritten Dobi.
Bin im Dobermannverein Ortsgruppe Ostschweiz, etwas was ich mir vor ein paar Jahren auch nicht hätte träumen lassen. Ich und ein Vereinsmitglied!
Aber nach der Medienhetze gegen unsere wunderbaren Hunde war mir schnell klar, dass man alleine gegen diese nichts machen kann. Nur mit einem starken Verein im Rücken kann man der Politiker-und Medienwillkür entgegentreten. Es war also vorbei mit der Eigenbrötelei.